Chemohirn - Konzentrationsstörungen und Gedächtnisschwäche bei Krebs

Inhalt

Beschreibung

Konzentrationsstörungen und Gedächtnisschwäche bei Krebs

Probleme mit dem Gedächtnis und der Konzentration sowie ein allgemeines Gefühl, geistig nicht mehr so wie früher zu funktionieren, können für Patienten und ihre Angehörigen sehr belastend sein. In der Fachsprache wird von „kognitiven Defiziten“ gesprochen [Kognition = Wahrnehmung, Erkenntnis, Denkvermögen]. Die Betroffenen leiden unter einem oder mehreren der nachfolgenden Symptome:

• Konzentrationsstörungen

• Gedächtnisschwäche

• Schwierigkeiten, das richtige Wort zu finden

• Probleme bei der Bewältigung der alltäglichen Aufgaben

• Lernprobleme

Viele Patienten nehmen diese Symptome während der Chemotherapie wahr. Nach einem Jahr lassen sie nach oder verschwinden sogar ganz. Bei einigen Patienten können diese Störungen allerdings auch jahrelang bestehen bleiben. Die beschriebenen Symptome können auch in Zusammenhang mit belastenden Lebensereignissen auftreten, ohne dass eine Chemotherapie durchgeführt wurde. Der früher häufig verwendete Begriff „Chemohirn“ wird daher zunehmend verlassen.


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2020_Chemohirn_A5_web.pdf

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