LGL-Leukämie

Inhalt

Beschreibung

LGL-Leukämie, 2019

Dr. Matthias Ritgen

Die LGL-Leukämie ist eine erstmals in den 1980er Jahren beschriebene Erkrankung. Da sich die Erkrankung von bestimmten Lymphozyten, einer Unterform der weißen Blutkörperchen, ableitet, gehört sie zu den Lymphomen. Mit einem Anteil von 2-5% aller Lymphome ist die LGL-Leukämie eine seltene Erkrankung. Sie tritt überwiegend ab dem 60. Lebensjahr auf. In der Regel kommt es im Blut und im Knochenmark zu einer Vermehrung großer, granulierter Lymphozyten [=Large Granular Lymphocytes, kurz: LGL]. Dabei handelt es sich entweder um erkrankte T- oder NK-Zellen. Dementsprechend unterscheidet man eine T-LGL- von einer NK-LGL-Leukämie. Neben der Knochenmarkinfiltration ist ein Befall anderer lymphatischer Organe wie Milz (häufig) oder Leber (selten) möglich. Die Lymphknoten sind, anders als bei vielen anderen Lymphomen, in der Regel nicht vergrößert.


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