Die Übermittlung schlechter Nachrichten an die Angehörigen

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„Was soll ich meiner Familie sagen?“ – Die Übermittlung schlechter Nachrichten an die Angehörigen

Autorin: Priv.-Doz. Dr. med. Dipl.-Psych. Franziska Geiser

Krebs“ - das Wort wirbelt in Herrn R.s Kopf herum. Geahnt hatte er es ja. Das besorgte Gesicht seines Hausarztes, die schnelle Klinikeinweisung, das verhieß nichts Gutes. Aber er hatte gehofft. Dass es sich doch als etwas Harmloses herausstellt, nur eine Infektion vielleicht, eine Verwechslung der Blutproben… also Krebs. Herr R. schaut die junge Assistenzärztin an, die ihm die Diagnose mitfühlend vermittelt hat. „Was soll ich denn jetzt meiner Familie sagen?“, bricht es aus ihm heraus.


Die junge Ärztin weiß keine Antwort. Dass die Mitteilung einer schlechten Nachricht („breaking bad
news“) an den Patienten eine Kunst ist, die man nicht durch die Tätigkeit als Arzt von selbst beherrscht, sondern die gelernt werden muss, ist inzwischen allgemein anerkanntes Forschungsergebnis (z.B. Fallowfield 2005). Noch immer werden Ärztinnen und Ärzte in ihrer Ausbildung darauf nicht genug vorbereitet, doch die Zahl der Kurse und Fortbildungen zu
diesem Thema nimmt auch in Deutschland zu (z.B. Keller et al., KoMPASS).


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