Chronische Myeloische Leukämie (CML)

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Beschreibung

Textaufbereitung zum Vortrag „Chronische Myeloische Leukämie“ auf dem DLH-Kongress am 9./10. Juni 2018 in Düsseldorf. Referentin: Prof. Dr. Susanne Saußele, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, III. Medizinische Klinik. Kontakt: susanne.saussele@medma.uni-heidelberg.de

Leukämie bedeutet „weißes Blut“. Die Anzahl der weißen Blutkörperchen beträgt normalerweise
4.000 bis 10.000 pro Mikroliter. Dieser Wert ist bei CML-Patienten deutlich erhöht. Im Blut eines
CML-Patienten sieht man außerdem Zellen, die sich normalerweise nicht im peripheren Blut
aufhalten. Es handelt sich hierbei um Vorstufen, die regulär nur im Knochenmark vorkommen.
Diese werden bei der CML ausgeschwemmt, weil sich im Knochenmark sehr viele Zellen
befinden und diese dort ihren Halt verlieren. Dieser Befund ist sehr charakteristisch für eine
myeloproliferative Erkrankung, die durch vermehrtes Zellwachstum im Knochenmark gekennzeichnet ist. Wenn die CML spät diagnostiziert wird, kann es auch vorkommen, dass die Blutplättchen und der rote Blutfarbstoff erniedrigt sind, da die normale Blutbildung verdrängt wird.
Patienten gehen weniger aufgrund von Beschwerden zum Arzt, meistens handelt es sich
um einen Zufallsbefund.


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dlh_infoblatt_chronische_myeloische_leukaemie2019.pdf

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