Bisphosphonate beim Multiplen Myelom

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Beschreibung

Die Anwendung von Bisphosphonaten beim Multiplen Myelom - Empfehlung einer Expertengruppe im Auftrag des Europäischen Myelom-Netzwerks

Autor: Prof. Dr. Orhan Sezer (September 2009)

Beim Multiplen Myelom kommt es sehr häufig (d.h.
in ca. 80-95 % der Fälle) zu einer Knochenbeteiligung, ca. 60% der Patienten erleiden sog. Skelettereignisse. Diese umfassen pathologische Frakturen (Knochenbrüche, die unter normalen Umständen nicht auftreten würden), eine Kompression des Rückenmarks, die Notwendigkeit einer Bestrahlung oder Operation des Knochens und eine Erhöhung des Kalziumspiegels im Blut. Die durch die Knochenbeteiligung bedingten Schmerzen können die Lebensqualität der Patienten erheblich beeinträchtigen. Bisphosphonate können myelombedingten Knochenkomplikationen vorbeugen bzw. sie reduzieren oder verzögern. Intravenöses Pamidronat [Aredia® ], Zoledronat
[Zometa® ] sowie Clodronat zur Einnahme als Kapsel bzw. Tablette [Bonefos® , Ostac® ] sind beim Multiplen Myelom zugelassen. In den letzten Jahren werden allerdings zunehmend Sicherheitsaspekte diskutiert, insbesondere in Hinblick auf Osteonekrosen des Kiefers [Knochenuntergang im Kieferknochen]. Vor diesem Hintergrund hat sich eine interdisziplinäre Expertengruppe europäischer Myelom-Spezialisten getroffen, um über wesentliche Aspekte der Bisphosphonattherapie zu diskutieren und Empfehlungen zusammenzutragen, die dem momentanen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse entsprechen. Diese Ergebnisse wurden in diesem Jahr in der Zeitschrift Annals of Oncology publiziert und beinhalten Empfehlungen, die im Folgenden zusammengefasst wurden. 


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