Die systemische Leichtketten- (AL-) Amyloidose ist eine sehr seltene „Protein-Ablagerungskrankheit“. Das mittlere Erkrankungsalter der AL-Amyloidose beträgt 65 Jahre. Angenommen wird die Neuerkrankung von ca. 800 Menschen in Deutschland jährlich. Bei der AL-Amyloidose produzieren krankhafte Plasmazellen im Knochenmark strukturell veränderte Leichtketten. Diese zirkulieren im Blut und werden im Verlauf von Monaten bis Jahren in Form von „Amyloid“-Fibrillen im Körper abgelagert, was zu schweren Organschädigungen führen kann. Die am häufigsten betroffenen Organe sind Niere, Herz, Darm, Leber und Nervensystem. Das zentrale Nervensystem (Gehirn und Rückenmark) ist nicht betroffen.
Nähere Informationen zur Erkrankung und Therapie finden sich im aktualisierten Infoblatt "Leichtketten-Amyloidose". Die DLH hofft, dass die Informationen von Interesse sind!



