19.10.2019
Sie befinden sich hier: Informationen / Literaturhinweise 

Literaturhinweise

 

Detailansicht: Diagnose-Schock: Krebs. Hilfe für die Seele. Konkrete Unterstützung für Betroffene und Angehörige

Beschreibung:

  • Kategorie:
    Hilfe für Angehörige
  • Titel:
    Diagnose-Schock: Krebs. Hilfe für die Seele. Konkrete Unterstützung für Betroffene und Angehörige
  • Ausgabe:
    1. Auflage 2012
  • Autor/Herausgeber:
    Alfred Künzler, Stefan Mamié, Carmen Schürer
  • Verlag:
    Springer Verlag
  • ISBN:
    978-3-642-24642-5
  • Preis:
    19,99 Euro
  • Seitenanzahl:
    123
  • Adresse für Einzelbestellungen:
    über Buchhandel bestellen
  • Rezension:

    Die medizinischen Fragestellungen stehen nach der Diagnose Krebs zunächst im Vordergrund. Oftmals kommt dabei allerdings die psychologische Seite zu kurz. Zudem hat sich gezeigt, dass nicht nur die Patienten belastet sind, sondern auch die Partner - in manchen Fällen sogar noch stärker als der Patient. Das Buch will daher praktische Unterstützung bieten. Themen, mit denen sich die Betroffenen und Partner typischerweisen beschäftigen, werden behandelt, wie z.B. die Frage nach den Ursachen und der Prognose. Schwierige Gefühle, die auftreten können, wie z.B. Ängste, werden beschrieben und mögliche Umgangsweisen damit aufgezeigt. Ausführlich wird der Themenbereich Partnerschaft/Familie/soziales Umfeld behandelt. Für das Gespräch mit dem Arzt werden Tipps gegeben. Im fünften Kapitel finden sich Ausführungen zur Diagnose „unheilbar krank“ und zum Umgang mit dem Themenbereich Sterben, Tod und Trauer. Es richtet sich an diejenigen Leser, die sich damit befassen möchten und müssen. Das Kapitel kann aber auch gut weggelassen werden. Abgerundet wird das Buch durch zwei Erfahrungsberichte, Literatur- und Linkhinweise sowie Ausführungen dazu, wann man ggf. einen Psychoonkologen braucht und wie man einen solchen findet. Die drei Autoren haben Psychologie studiert und sind in der Schweiz tätig. Das Buch richtet sich aber auch an Leser in Deutschland und Osterreich.


    Rezensent(in):
    Dr. Ulrike Holtkamp, DLH-Patientenbeistand



<- zurück

Print Current Page