15.09.2019
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Literaturhinweise

 

Detailansicht: Transfusionsbedingte Eisenüberladung bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom oder aplastischer Anämie

Beschreibung:

  • Kategorie:
    Myelodysplastische Syndrome (MDS)
  • Titel:
    Transfusionsbedingte Eisenüberladung bei Patienten mit myelodysplastischem Syndrom oder aplastischer Anämie
  • Ausgabe:
    6. überarbeitete Auflage 2015
  • Autor/Herausgeber:
    Prof. Norbert Gattermann, Dr. Corinna Strupp in Kooperation mit der DLH und dem Verein "Aplastische Anämie e.V."
  • Preis:
    kostenlos
  • Online einsehbar:
    Link zur Onlineversion
  • Adresse für Einzelbestellungen:
    Deutsche Leukämie- & Lymphom-Hilfe e.V.
    Thomas-Mann-Straße 40
    53111 Bonn
    Telefon: 0228 33 88 9 200
    Telefax: 0228 33 88 9 222
    Email: info@leukaemie-hilfe.de
    Home: http://www.leukaemie-hilfe.de
  • Rezension:

    Die meisten Patienten mit Myelodysplastischem Syndrom (MDS) leiden schon zum Zeitpunkt der Diagnosestellung unter einer Anämie (Mangel an roten Blutkörperchen). Bei der Mehrzahl entwickelt sich eine Abhängigkeit von regelmäßigen Blutübertragungen. Mit jeder Blutübertragung wird dem Körper allerdings viel Eisen zugeführt, da der rote Blutfarbstoff "Hämoglobin" pro Molekül vier Eisenatome enthält. Eisen ist zwar wichtig für den Körper, aber eine ausgeprägte Eisenüberladung kann gefährlich werden. Auch andere Patienten, die regelmäßig Bluttransfusionen bekommen, z.B. wegen einer Aplastischen Anämie (Blutbildungsversagen) oder einer primären Myelofibrose (PMF) sind ähnlich wie MDS-Patienten mit dem Problem einer Eisenüberladung konfrontiert. In der nun schon zum sechsten Mal aufgelegten, inhaltlich überarbeiteten Broschüre wird erklärt, was eine Eisenüberladung ist, wie sie diagnostiziert wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Von verschiedenen Arbeitsgruppen weltweit sind Therapieempfehlungen zur Eisenüberladung veröffentlicht worden, diese werden in einem Abschnitt der Broschüre zusammen gefasst. Schließlich wird darüber aufgeklärt, was Betroffenen selbst zum Erfolg der Therapie beitragen können. Der Anhang enthält die Anschriften der Ansprechpartner der Deutsch-Österreich-Schweizerischen MDS-Studiengruppe und der Deutschen Aplastische-Anämie-Studiengruppe.




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