14.12.2019
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Sterben ,wann ich es für richtig halte


Autor Nachricht
Verfasst am: 10. 09. 2019 [11:27]
Ritz
Themenersteller
Dabei seit: 08.09.2019
Beiträge: 3
Hallo
ich hoffe das Ihr mir doch einige Antworten geben könnt, da einige von uns , auch Gefahr laufen in absehbarer Zeit zu sterben. Ich habe MCL im 4 Stadium. der Blutkrebs ist damit überall. Ich weiss um die technischen Chancen und Möglichkeiten und bin auch Apsulut bereit meinen Kampf zu Kämpfen. Ich habe junge Kinder, den ich es wünsche doch noch eine Zeit einen Vater zu haben. Und ich selbst wünsche mir auch noch möglichst lange gut zu leben.
Doch da ich nicht weiss wie der Krebs mein Ableben gestalten wird, möchte ich unbedingt vorbereitet sein. Ich habe klare Vorstellungen darüber, wann ich selbst entscheiden werde, wann es Zeit ist zu gehen. Ich habe mich daher, bei verschiedenen Sterbehilfe Institutionen gemeldet und umfangreich informiert. Leider ist es so, das ich nie im leben der Typ war, der monatelange Zettelchen ausfüllt, feste Termine macht und festleg,t nun reise ich. etc. Ich finde das auch für meine Mitmenschen fürchterlich, wenn sie mitbekommen der Vater muss reisen.
Also habe ich entschieden das Medikament Natrium Pentobarbital 15 g ,zu besorgen, was mir die Möglichkeit gibt, selbstbestimmt einzuschlafen, wann und wo ich das möchte und somit einen unnötigen Leidensweg zu verkürzen. Meine Angst mit Ärzten und Verwandten in einer aussichtslosen Situation diskutieren zu müssen ist für mich ein Alptraum.
Schon jetzt bin ich Abhängig, weil meine Ärzte geschlossen eine THC Unterstützung ablehnen und ich mich beim Diehler selber versorgen muss. Hier weiss ich nie was ich bekomme.
Genau so, kann es sich wohl auch verhalten wenn, ich um mein ableben bitten muss und ein Gremium entscheidet und nicht ich.
Nun, Versuche ich im Internet ,das Medikament zu besorgen. Doch dort laufe ich ernsthafte Gefahr ,das ich an die falschen gerate. Schlimmer noch, das das Medikament, dann nicht wirkt oder oder falsch wirkt.
meine Frage wie , wo, in welchem Land komme ich an das Original ,Natrium Pentobarbital.

Im übergingen, werde ich das Medikament an eine Person meines Vertrauens geben um Kurzschluss Reaktionen auszuschließen. die alternative ist eine Pistole, die bekomme ich in jedem Falle, aber ich mag die Gewalttätigkeit nicht, für mich und auch meine Verwandten.
Ich würde mich sehr freuen schon bald Nachrichten zu bekommen, da das Problem eigentlich die letzte Aufgabe ist die ich klären muss um mich dann endlich ganz dem Heilungs / Lebensverlängerung Prozess zu widmen.
lieben Dank
Verfasst am: 09. 11. 2019 [13:03]
lindau
**
Dabei seit: 22.01.2007
Beiträge: 97
Liebe, lieber Ritz,
ich denke so, wie Du, daß es sich kraftvoller und besser leben läßt mit der Energie, die einem die Krankheit läßt, wenn man daran gedacht hat, daß am Ende jemand dafür sorgen sollte, daß es einem gut geht beim Abgang!
Dafür reicht meiner Meinung nach eine Vollmacht für die Person, der man am meisten vertraut, der man zutraut sich einzufühlen, wie man selbst in der Situation enschieden hätte, in der Situation, die man sich in all ihren möglichen Varianten jetzt vielleicht lieber gar nicht vorstellt.
Hat man solch eine Person, was das größte Geschenk des Lebens ist, dann braucht man nicht alle möglchen Schrecklichkeiten durchdenken und kann das vertrauensvoll dieser überlassen.
Hat man keines solche, dann hilft manchen Gottvertrauen, andere ackern sich durch, durch das große Feld der Möglichkeiten, die keinen Spaß machen.
Ich selbst bon Krankenschwester, weiß, es kommt eh immer anders und habe zwei solche Vertrauenspersonen, denen auch ich diese Person bin.
Ich kann Dich trösten, daß mit den heutigen Möglichkeiten der Schmerztherapie und der Hilfe bei Atemnot, oder neurologischer Beschwerden aller Art, geholfen werden kann. Wenn es nicht gelingt, dabei bei Bewußtsein gehalten zu werden, so kann man verlangen, daß dann das Bewußtsein halt nicht mehr erhalten werden soll, daß auch das Leben durch die notwendige Medikation Beschwerden zu behandeln verkürzt werden darf, eine Nebenwirkung, die unsere Gesetzgebung in Kauf nimmt. Weiter geht die Gesetzgebung nicht, aber mir reicht das!
So, damit hast Du mein Statement und Dealer aller ARt sind mir unsympatisch, auch unter der Ärzteschaft. Dealer geht es ums Geld und nicht um Dich!
Grüßle aus Schwaben,
Maria




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