17.10.2019
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Verdacht auf Monoklonale Gammopathie IgM Typ Kappa


Autor Nachricht
Verfasst am: 08. 09. 2013 [20:45]
Klara_neu
Themenersteller
Dabei seit: 08.09.2013
Beiträge: 3
Hallo zusammen,

ich bin gerade verzweifelt, da bei mir der Verdacht auf eine Monoklonale Gammopathie IgM Typ Kappa besteht. Ich kann den Befund nicht so recht deuten, denn da steht nur Immunfixation im Serum ohne einen Wert
V.A. Monoklonale Gammopathie IgM Typ Kappa
Differentialdiagnostik: Morbus Waldenström, Plasmozytom, Non-Hodgkin-Lymphom usw.

Habe ich die Gammopathie nun auf jeden Fall oder besteht nur der Verdacht auf? So wie ich die Ärztin verstanden habe, liegt der Wert bereits vor, nur müsste man nun herausfinden, um welche Erkrankung es sich handelt. Bin mir aber nicht ganz sicher. Alles was dort aufgeführt ist, klingt nicht gut. Ich bin erst Ende 30 und hatte noch so viel vor. Seit langem habe ich einen Kinderwunsch. Muss ich den nun vergessen?

Die Immunfixation wurde getestet, da das IgM im Serum bei 372 mg/dl (Norm bis 304 mg/dl) liegt.
In den letzten Monaten hatte ich mehrere Infektionen (Iritis, Blasenentzündung, Brustentzündung) fühle mich schlapp und müde, hatte Nachtschweiß und Knochenschmerzen, die ich bisher auf die Fibromyalgie geschoben habe. Außerdem verdaue ich gerade erst eine andere Erkrankung. Mein Zentrales Nevensystem (OKB positiv und leichte Pleozytose) ist entzündet und ich habe MS-untypische Läsionen im Gehirn. MS ist es wohl aber nicht. Die Ärzte wissen es noch nicht. Nach dem Infekt wurde ich komplett durchgecheckt, da ich neurolgische Ausfälle hatte. Bis heute habe ich in meiner linken Körperhälfte Gefühlsmissempfindungen. Laut der Neurologen soll ich abwarten bis zum Kontroll-MRT. Die Immunfixation war die Idee eines Immunologen. Ich hatte mir davon gar nichts mehr versprochen, da ich so gründliche untersucht wurde, und nun dieser Schock und vielleicht noch eine weitere unheilbare Krankheit mit einer geringen Lebenserwartung.

Erstmal muss ich den 24 Stundenurin abgeben und dann stehen weitere Tests an.

Anämie habe ich übrigens schon mein Leben lang... .

Hier noch einige Wert:

IgG 1230
IgA 260
IgM 372
Albumin 41,6
Hämoglobin 12,8 (war auch schon 11,3, meist um die 12)
Hämokrit 33,1
Eisen 35 (Norm 60-180) zuletzt nach Einnahme wieder bei 50)
CRP 0,3

Kann ich mir noch Hoffnungen machen, dass vielleicht doch nichts herauskommt?

Vielleicht könnt ihr mir helfen?

Ich mache mich schreckliche Sorgen. Freue mich über eine Antwort!!!

LG

Klara
Verfasst am: 22. 09. 2013 [16:26]
Vicky
Dabei seit: 22.09.2013
Beiträge: 1
Hallo Klara,

ich bin Vicky aus Leverkusen, 49, und bei mir wurde MGUS im Okt.2012 diagnostiziert, nachdem ich dieselben Krankheitsmerkmale und anderes mehr mit mir rumschleppte.

Ich habe jetzt einen Kappawert von 1680 und war mit 1450 angefangen. Auch alle anderen, mgus-bezogene Werte haben sich leicht verschlechtert.

Die Ursache meiner Krankheit ist zur Zeit noch nicht bekannt. Kommenden Di. bin ich zu einer Untersuchung in der Neurologie des Klinikum Solingen. Ich hatte 2005 einen schweren Verkehrsunfall mit subduraler Hirnblutung. Offenbar ist dort ein Schaden zurück geblieben, der eine Blut-Hirn-Schranke verusachen kann, aus der eine MGUS entstehen kann, weil der Blutkreislauf gestört ist. Habe schon viele andere Krankheiten ausschließen können. MS, Waldenström etc. kommt nicht in Betracht. Lyme Borreliuse neg. nach zwei heftigen Zweckenbissen in 2011 und 2012.

Würde mich freuen, wenn du dich meldest.

Habe noch Kontakt zu einer jungen Frau von Ende 20 in Stralsund und einer gleichaltrigen Frau in Bonn, die beide MGUS sind.

Gruß
Vicky
Verfasst am: 11. 03. 2016 [22:49]
Klara_neu
Themenersteller
Dabei seit: 08.09.2013
Beiträge: 3
Hallo Vicky,

ich würde mich freuen, wenn Du Dich bei mir meldest!!! Dein Beitrag ist ja schon älter. Wie geht es Dir? Ich würde mich gerne mit Dir austauschen.

LG
Klara
Verfasst am: 21. 03. 2017 [15:03]
suchoi7
Dabei seit: 21.03.2017
Beiträge: 2
[quote="Klara_neu"]
Hallo Vicky,

ich würde mich freuen, wenn Du Dich bei mir meldest!!! Dein Beitrag ist ja schon älter. Wie geht es Dir? Ich würde mich gerne mit Dir austauschen.

LG
Klara


Bin zwar neu hier, habe aber auch eine MGUS Diagnose. Mittels Knochenmarkuntersuchung wurde Krebs vorläufig ausgeschlossen. Sonst allerdings herrscht völlige Unaufgeregtheit, oder Desinteresse?? bei meinen Ärzten. Verlaufkontrolle nach 3 Monaten. Sonst meint man, ich könne das vergessen. Ist das so? Würde mich über eine Antwort freuen.
LG Helmut
Verfasst am: 28. 03. 2017 [11:47]
kadejott
Dabei seit: 28.03.2017
Beiträge: 1


Bin zwar neu hier, habe aber auch eine MGUS Diagnose. Mittels Knochenmarkuntersuchung wurde Krebs vorläufig ausgeschlossen. Sonst allerdings herrscht völlige Unaufgeregtheit, oder Desinteresse?? bei meinen Ärzten. Verlaufkontrolle nach 3 Monaten. Sonst meint man, ich könne das vergessen. Ist das so? Würde mich über eine Antwort freuen.
LG Helmut



@ Helmut
Habe seit 2002 die Diagnose MGUS. Regelmäßige Kontrolle der Blutwerte nur einmal im Jahr. Bisher keine Verschlechterung.
Vielleicht hilft das ja weiter

[url=]https://www.onkopedia.com/de/my-onkopedia/guidelines/monoklonale-gammopathie-unklarer-signifikanz-mgus/@@view/html/index.html[/url]
Verfasst am: 28. 03. 2017 [14:29]
suchoi7
Dabei seit: 21.03.2017
Beiträge: 2
Vielen Dank, ja das beruhigt doch. Aber ich habe mich natürlich eingelesen. Jeder sagt was Anderes. Vererbar? Nein, sagen die einen, gehäuftes Auftreten bei Verwandten 1.Grades die anderen. Symptome? Nein, sagen die einen, von Thropmbosegefahr, verstärkter Anfälligkeit für Tumorerkrankung usw. schreiben die anderen. Damit meine ich keine User, so wie uns, sondern ernstzunehmende Seiten von hochangesehenen Spitälern. Was soll man da wohl glauben?

LG Helmut




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