23.09.2020
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Mein Leben mit dem Krebs ( Erfahrung - Leidensgeschichte )


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Verfasst am: 07. 06. 2012 [12:37]
Gelöschter Benutzer Hallo mein Name ist Martin bin 33 Jahre alt und mit 20 an einem rhabdomyosacom thorax re erkrankt nach einer Chemotherapie nach evaia war ich 5 Jahre geheilt!

2005 erkrankte ich dann an einem NHL der mit der Chemotherapie chop behandelt wurde. Durch den NHL der im sprunggelenk saß hätte ich durch eine damalige Entzündung und mehreren OPs den Fuß ampudiert werden sollen aber durch einen letzten Versuch mit einer Antibiotika Kette konnte das verhindert werden. Seit dieser Zeit musste ich dann am stock laufen. Der Tumor war zwar wieder geheilt aber zu welchem Preis.

Tja und seit 2011 leide ich an einem t-Zell lymphom der zum Anfang nicht entdeckt wurde und extrem zuerst die Symptome eines Schlaganfall aufwies. Ich wurde deswegen auch 3 mal zuerst neurologisch auf den Kopf gestellt und 3 mal auch lumpalpunktion gemacht ohne Erfolg! Ich wurde sogar in die neurologische schmieder Klinik in Konstanz geschickt die mich aufpeppten da ich nicht mehr kaufen konnte, sprechen, doppelbilder und schwindel habe. In der Klinik wurde ich dann in der Onkologie in Konstanz nochmals vorgestellt wurde und dort festgestellt wurde das an meiner leiste die Lymphknoten vergrössert waren deswegen wurde mit meinem Einverständnis auch eine Probe genommen wo sich wie bereits erwähnt ein t-Zell lymphom herausstellte. Anfang 2012 wurde mir dann eine Stammzellen Therapie vorgeschlagen da sich aber kein Fremdspender fand wurden mir meine eigene gegeben mit Erfolg der Tumor ist wieder besiegt leide aber immer noch an den Folgen kann zwar nun wieder am rollador laufen habe aber noch doppelbilder und schwindel zur Zeit bin ich zur Reha in der Tumor Klinik in Freiburg wo mir nun ein Medikament vorgestellt wurde was ich leider erst bei der Krankenkasse anfragen muss auf Kostenübernahme und Übernahme bei meiner Krankheit da dies erst seit 1 Jahr nur für ms kranke erlaubt ist und dort Erfolg wegen ataxi zeigt. Ich gebe jedenfall die Hoffnung nicht auf und hoffe bald wieder laufen zu können vielleicht hat ja jemand ebenfalls so eine Geschichte und oder Erfahrung damit.

Wie sag ich immer die Hoffnung stirbt zuletzt man darf diese nie aufgeben so aussichtslos dies auch erscheint!



Klinik für Tumorbiologie

Klinik für Onkologische Rehabilitation und Nachsorge

Breisacher Straße 117 79106 Freiburg Tel.: 0761 206-2281 Fax: 0761 206-2296 EMail: aufnahme(at)tumorbio.uni-freiburg.de Home: www.tumorbio.uni-freiburg.de

Anmerkungen:

Indikationen: maligne Systemerkrankungen spezielles Angebot für Knochenmark- / Stammzelltransplantierte spezielles Angebot für Langzeittransplantierte die Klinik führt Anschlussheilbehandlungen (AHB) durch Mehrere Erfahrungsberichte von Patienten über diese Klinik können im Bereich Erfahrungen eingesehen werden


So seit August 2013 habe ich meine Erfahrungen in einem Buch niedergeschrieben.

Es ist unter der
ISBN-10: 3639617169
ISBN-13: 978-3639617160

zu kaufen.

zB.: http://www.amazon.de/Mein-unglaubliches-Leben-Diagnose-KREBS/dp/3639617169/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1385070901&sr=8-1&keywords=cunow

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 21.11.2013 um 22:59.]
Verfasst am: 19. 12. 2015 [14:26]
Gelöschter Benutzer Und täglich grüsst das Murmeltier

Tatsächlich erinnert mein Leben ein kleines bisschen an den berühmten Film mit Bill Murray und nicht James Belushi icon_biggrin.gif und Andi McDowell aus dem Jahre 1993, doch ist meine Geschichte nicht einmal ansatzweise so erfrischend lustig.

Denn seit meiner frühen Jugend muss ich Martin Cunow mich mit KREBS auseinandersetzen. Vom Tag der Diagnose bis zur letzten Nachuntersuchung ist es schon immer mein Ziel gewesen, meine Erfahrungen & Schicksalsschläge in die Öffentlichkeit zu tragen.

Nach nun eben 19 Jahren (1997-2016) möchte ich mein unglaubliches Leben mit meiner Krebserkrankung an Betroffene und an deren Angehörige auch öffentlich weitergeben und hoffe somit meine Erfahrungen mit KREBS teilen zu können.

Die Diagnose „KREBS" trifft meist wie ein Blitz und ohne Vorwarnung, löst eine Art Schockzustand aus und meist tauchen schwärzeste Fantasien auf.

Angst, Wut, Verzweiflung, Ungewissheit - für die meisten Betroffenen und Angehörige eine emotionale Achterbahn. Viele Fragen tauschen auf, viele Antworten werden gesucht…

WIE SOLL ES WEITERGEHEN?
WIE GEHT ES WEITER?

Hier versuche ich nun diese Fragen zu Beantworten und Hilfe zu geben.

Euer Martin

CHRONIK VON MEINER KRANKENGESCHICHTE

• 1997-1998 Rhabdomyosakom Thorax rechts
• 1998-2000 Chemotherapie nach EVAIA
• 2004 Verdacht SAPHO Syndrom
• 2005 NHL (Non Hodgkin Lymphom)
• 2005-2006 Chemotherapie nach CHOP
• 2011 Verdacht auf Schlaganfall
• 2011 T-Zell Lymphom
• 2011-2012 Chemotherapie & Stammzellentherapie

Neu auf Facebook mein Blog http://facebook.de/Martin.aka.Murmeltier über einen Besuch und Gefällt Mir würde ich mich sehr freuen.


[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 19.12.2015 um 14:26.]




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