20.09.2020
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Rezidiv bei hochmalignem T-NHL


Autor Nachricht
Verfasst am: 16. 09. 2011 [17:52]
Gelöschter Benutzer Hallo,
bei mir wurde im letzten Jahr ein hochmalignes T-NHl diagnostiziert. Nach Durchführung der Chemo (7x CHOP) hat man im März 2011 eine Vollremission festgestellt. Nun hat sich bei dem 2. Kontroll-CT (Ende Aufgust)ein Rezidiv ergeben (alles noch klein und nicht vergleichbar mit den Befunden im letzten Jahr - aber eben vorhanden). In 2 Wochen soll stationär noch einmal ein CT erfolgen und dann stationär mit einer Hochdosis-Chemo mit anschließender autologen Stammzellentransplantation begonnen werden. Ich habe Zweifel, ob ich die Therapie durchführen soll. Vielleicht kennt jemand Alternativen oder Fälle, in denen ohne Behandlung die Krankheit nicht weiter fortgeschritten ist.
Ich bin für jede Antwort dankbar.
Viele Grüße
Peter
Verfasst am: 12. 10. 2011 [13:47]
Gelöschter Benutzer Hallo Peter,

ich habe Deinen Forumsbeitrag gelesen und es tut mir so leid.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

Vielleicht kannst Du mir ja aber ein bißchen helfen bzw. meinem Vater.
Der hat seit gestern die Diagnose "sehr seltenes T-Zellen Lymphom" und wir sind nun alle geschockt. Im Internet konnte ich nichts brauchbares finden und bin nun hier.
Ich denke, das geht in die gleiche Richtung wie bei Dir, oder?
Kannst Du mir dazu bißchen was erzählen, wie das bei Dir so bisher war, das Krankheitsbild, die Therapie usw.
Ich würde mich sehr freuen.

LG
Claudi
Verfasst am: 07. 11. 2011 [23:06]
Gelöschter Benutzer Hallo Claudi,
ich muss erst einmal um Entschuldigung bitten, dass ich erst jetzt antworte. Aber es war so lange keine Reaktion auf meine Anfrage gekommen, da habe ich mich einige Zeit nicht mehr hier eingeloggt. Es tut mir sehr leid für deinen Vater, aber es gibt Chancen. Mir geht es zur Zeit sehr gut, auch wenn die Ärzte das nicht so sehen. Ich habe mich erst einmal gegen die Hochdosis-Chemo entschieden und habe eine Zweitmeinung eingeholt. Das Ergebnis war zwar das gleiche, aber der jetzt behandelnde Prof. hat mir zumindest etwas Zeit geschenkt. Ich war vor 3 Wochen im CT/MRT. Die Lymphome sind geringfügig gewachsen, aber eben nur sehr wenig. So habe ich nun die nächste Kontrolle Mitte Dezember.
Die Diagnose selbst war im vorigen Jahr eine Zufallsdiagnose. Dabei hat es fast ein halbes Jahr gedauert, bis die tatsächliche Diagnose feststand. Es wurde dann im August mit der Chemo begonnen. Bereits nach der 1. Chemo traten Komplikationen auf. Die Chemo wurde unterbrochen. Im November hatte sich dann mein Zustand extrem verschlechtert und die Chemo wurde fortgesetzt.
Verfasst am: 07. 11. 2011 [23:08]
Gelöschter Benutzer Hallo Claudi,
der restliche Text hat nicht mehr in die mail gepasst.
Seit Beendigung der Chemo geht es mir sehr gut.Ich persönlich habe für mich entschieden, dass ich mir das nicht durch eine Hochdosis jetzt wieder kaputt machen lasse. Mal sehen, wie es weiter geht. Deinem Vater und Dir wünsche ich alles Gute und vor allem viel Kraft.
Liebe Grüße
Peter
Verfasst am: 18. 04. 2012 [00:13]
Gelöschter Benutzer Zu den zwei Beiträgen möchte ich folgendes zuammenfassen.

Ich (44) hatte im Jahr 2000 auch ein (sehr sehr)spät entdecktes NHL Lymphom/ T-Zelle(Stadium IVb !!).
Es folgte Hochdosis-Chemo mit autologer Stammzellen-Transplantation.
Ich war also damals 33 Jahre. In diesem Alter sehe ich keine Alternative für eine "Hochdosis-Chemo".
Der Körper sollte das vertragen.
Ich hab es auch vertragen und war 10 Jahre wieder bei (vermeintlich) 100 %.
Dann 2009 doch ein Rezidiv-lokal begrenzt. Nach Diskussionen dann "nur" - "Schmalspur-Chemo". Stammzellen wurden wieder vorsorglich gesammelt - für das nächste Mal ......(dann wieder Hochdosis).Bis jetzt ist alles O.K.
Füre wieder ein "normales Leben". Die Angst vor einem Rezidiv ist allerdings extrem ...
ich denke , mit 60 + könnte evtl. auch eine relativ geringe Chemo eine Alternative sein. Die Belastung einer Hochdosis -Chemo ist schon extrem hoch.
Grundsätzlich gibt es meines Wissens zur Zeit allerdings keine Alternative zu einer Chemotherapie bei hochmalignen Tumoren.
Ich hoffe , Dir bzw. Deinem Vater geht es einigermaßen gut .

Gruß
Matthias


Verfasst am: 12. 06. 2012 [13:12]
Gelöschter Benutzer Bei meinem Bruder (53) stellte sich Anfang diesen Jahres heraus, daß seine Plexus brachialis-Lähmung von einem hochmalignen großzelligen anaplastischen T-NHL
Stadium IV b)verursacht wurde.
Die Chemo brachte zwar die Schmerzfreiheit, aber die LDH stieg schon, bevor er die nächste Chemo bekommen konnte.
Mittlerweile hat er die 4. Sorte Chemo + Antikörpertherapie und seit gestern wissen wir, daß die LDH wieder steigt, obwohl die nächsten AK erst am Donnerstag und das Cysplatin erst am Wochenende fällig sind.
Welche Chemo hat denn bei Euch geholfen?

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 12.06.2012 um 13:24.]
Verfasst am: 12. 06. 2012 [15:17]
Gelöschter Benutzer Chemo 2000 :
CHOEP Chemo.
Besteht aus :
Cyclophosphamid,Doxorubicin,Vincristin,Prednison,Etoposid

Rezidiv-Chemon2009 : DHAP bestehend aus
Dexamethason ( Kortison) , ARA C und Cisplatin
Verfasst am: 13. 06. 2012 [17:40]
Gelöschter Benutzer Hallo Fortunaberlin,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
DHAP kriegt mein Bruder im Moment, im Wechsel mit Velcade, einem Antikörper. Aber er ist seit 2 Tagen wieder ziemlich schlecht.
Mal sehen, vielleicht wirds nach der 2 velcadegabe ja besser.




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