22.11.2019
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Thema mit vielen Antworten

Rückenschmerzen ,kann das mit der PV zusammenhängen?


Autor Nachricht
Verfasst am: 22. 01. 2011 [15:29]
achim
Themenersteller
Dabei seit: 22.01.2011
Beiträge: 6
Hallo,habe mich heute hier angemeldet,bin der achim und habe seit
Oktober 09 die PV.Mir geht es jetzt hauptsächlich um die Schmerzen im Lendenwirbelbereich.Hat jemand auch diese Beschwerden und gleichzeitig die PV? Tabletten helfen nicht mehr,ein Schmerztherapeut ist vielleiccht eine Alternative.
Wer kann mir helfen?War schon auf Kur deshalb,leider ohne langen Erfolg,einen Tag gearbeitet und schon war alles beim alten!! LG Achim
Verfasst am: 24. 01. 2011 [11:02]
lindau
**
Dabei seit: 22.01.2007
Beiträge: 97
Lieber Achim,
hab noch nie gehört, daß myeloproliferative Erkrankungen speziell Rückenprobleme verursachen können. Es war mal eine Dame in der SHG-Gruppe in Lindau, die hatte sowohl Osteoporose als auch PV, aber der Häm hat das ausdrücklich nicht in Zusammenhang gebracht, was mir mit ET (94/ Interferon) ja auch wichtig war abzugrenzen.
Wahrscheilich liegt es bei Dir an der Arbeit selbst, wenn sie es gleich am ersten Tag wieder auslöst. Wir sind auch nicht unbedingt so leistungsfähig, wenn wir therapiert werden, oder bei PV nach einem Aderlaß.
Was arbeitest Du denn?
Wie hast Du denn die PV-Diagnose verdaut?
Bekommst Du wegen der PV Medikamente?

Ein Schmerztherapeuth ist allemal keine schlechte Idee, wenn der Orthopäde nicht mehr weiter weiß.
Und natürlich, herzlich willkommen im Forum, das hätte normal an den Anfang gehört, ich weiß icon_wink.gif)))
Grüßle,
Maria
Verfasst am: 27. 01. 2011 [18:22]
achim
Themenersteller
Dabei seit: 22.01.2011
Beiträge: 6
Hallo maria,dank für Deine Meinung. Wahrscheinlich bringt mann
jede Erkrankung mit der PV in Verbindung!Bleibt mir noch der
Schmerztherapeut,leider muß ich dafür wieder einige Kilometer übers Land fahren da ich auf dem Dorf wohne.Ich arbeite als
Brillenoptikschleifer,stelle also mit Hilfe von Maschinen Brillengläser für die Optiker her.Da muß ich 4-5 Stunden am Stück stehen,manchmal auch den ganzen Arbeitstag und anschließend noch 55 km Autobahn fahren um nach Hause zu kommen.Da fällt einem das Aussteigen aus dem Auto schon ganz schön schwer.Zur Zeit nehme ich ASS 100,Allopurinol und Blutdrucktabletten ein.Das Allopur. ist gegen Gichtanfälle,einen
hatte ich schon,kommt von der PV,sagt mein Hämo.
Versuche mir nicht zu viel Gedanken über die Krankheit zu machen
was aber nicht immer gelingt,wir mann ja fast jeden Tag drann
erinnert,Kopfschmerzen,Lustlosigkeit,Schmerzen in den Fingern und Füßen usw.usw.usw.So,das soll erstmal reichen Grüße von Achim
Verfasst am: 29. 01. 2011 [15:27]
jule1995
Dabei seit: 13.12.2010
Beiträge: 10
Hallo Achim,

Knochen- und Gelenkschmerzen können durchaus von der PV kommen, nämlich dadurch, dass das Knochenmark sich wegen der Überproduktion sich ausdehnt. Bei Dir vermute ich aber, dass es wirklich durch Deinen Beruf kommt. Meine Rückenschmerzen haben auch nichts mit der PV zu tun, die Gelenkschmerzen in den Fingern aber schon.
Ich kann Dir nur zustimmen, dass man alles erstmal auf die PV schiebt. Es weiß ja wohl keiner so genau, was diese Krankheit alles für Begleiterscheinungen hat und da denkt man dann natürlich sofort erstmal daran.

Viele Grüße
Monika
*1960, ET/PV Diagn. 2010, behandelt mit Xagrid, sowie Morbus Bechterew
Verfasst am: 02. 02. 2011 [12:49]
katja
Kauch
Dabei seit: 13.12.2009
Beiträge: 3
"Achim" schrieb:

Hallo,habe mich heute hier angemeldet,bin der achim und habe seit
Oktober 09 die PV.Mir geht es jetzt hauptsächlich um die Schmerzen im Lendenwirbelbereich.Hat jemand auch diese Beschwerden und gleichzeitig die PV? Tabletten helfen nicht mehr,ein Schmerztherapeut ist vielleiccht eine Alternative.
Wer kann mir helfen?War schon auf Kur deshalb,leider ohne langen Erfolg,einen Tag gearbeitet und schon war alles beim alten!! LG Achim

Hallo Achim
ich habe auch PV! Festgestellt 12.1010 (Syntome aber schon seit 5 Jahren).
Habe auch Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich.(mal mehr, mal weniger )
In den letzten 3 Monaten sind die Schmerzen wieder stärker,und siehe da, ich muß wieder öfter zum Aderlaß. (4-6 Wochen)
Vielleicht auch nur ein Zufall?


LG
Katja
Verfasst am: 26. 02. 2011 [19:26]
achim
Themenersteller
Dabei seit: 22.01.2011
Beiträge: 6
Hallo Katja !
Es wird Zeit für eine Antwort.Dank für Deinen Beitrag.
Meine Rückenschmerzen sind zur Zeit nicht sehr stark,trotzdem
immer allgegenwärtig.Muß nächste Woche zum Aderlaß,alle drei Monate einmal.Werde mal darauf achten ob sich was danach an den Schmerzen ändert!Ich hoffe es geht Dir den Umständen entsprechend gut!! LG achim!
Verfasst am: 09. 03. 2011 [09:51]
katja
Kauch
Dabei seit: 13.12.2009
Beiträge: 3
"Achim" schrieb:

Hallo Katja !
Es wird Zeit für eine Antwort.Dank für Deinen Beitrag.
Meine Rückenschmerzen sind zur Zeit nicht sehr stark,trotzdem
immer allgegenwärtig.Muß nächste Woche zum Aderlaß,alle drei Monate einmal.Werde mal darauf achten ob sich was danach an den Schmerzen ändert!Ich hoffe es geht Dir den Umständen entsprechend gut!! LG achim!

Hallo Achim
Musste letzten Monat 2 mal zum Aderlaß!(sonst alle 2-3 Monate ) HK auf 38 runter und meine Rückenschmerzen sind im Moment verschwunden!
Werde seit Januar mit Hydrea behandelt. Nebenwirkungen, fast alles was das Medikament hergibt.
War gestern bei meinem Häm. und werde auf Interferon umgstellt.
Im Moment ärgert mich meine Pv ganz schön!!! icon_wink.gif
LG
Katja




Verfasst am: 10. 03. 2011 [07:54]
lindau
**
Dabei seit: 22.01.2007
Beiträge: 97
Liebe Katja,
ich lebe als ET-lerin seit 17 Jahren mit Interferon. Aus dieser langjährigen Erfahrung möchte ich Dir raten Dir unbedingt pegiliertes Interferon verschreiben zu lassen. Es ist nicht einmal wirklich teurer als das unpegilierte und hat viele Vorteile.
Du mußt nur einmal in der Woche spritzen,
der Wirkspiegel ist kontinuierlich gleich hoch,
die Nebenwirkungen sind so gut wie weg!

Ich hatte 13 Jahre lang das unpegilierte und nicht geglaubt, daß sich meine Lebensqualität so verbessern kann. Aber seitdem ich PegIntron einmal wöchentlich ca 3-3,5 µg spritze (den Rest verwerfe ich, weil ich nur so diesen kontinuierlichen Interferinspiegel habe und keine Spitzen und Tiefen) bin ich wieder so lustig, wie vor der Diagnose. Nicht einmal das Alter konnte mir das nehmen, was das unpegilierte Interferon mir nahm. Meine Blutwerte sind jetzt wie die eines "Normalen"

Viel ERfolg und steh den anfänglichen Schwierigkeiten nicht zu kritisch gegenüber. Vieles ist Gewöhnungssache beim Interferon, ist ja ein körpereigener SToff, nur normalerweise nicht so konzentriert im Blut.
Grüßle,
Maria
Verfasst am: 10. 03. 2011 [11:29]
katja
Kauch
Dabei seit: 13.12.2009
Beiträge: 3
"lindau" schrieb:

Liebe Katja,
ich lebe als ET-lerin seit 17 Jahren mit Interferon. Aus dieser langjährigen Erfahrung möchte ich Dir raten Dir unbedingt pegiliertes Interferon verschreiben zu lassen. Es ist nicht einmal wirklich teurer als das unpegilierte und hat viele Vorteile.
Du mußt nur einmal in der Woche spritzen,
der Wirkspiegel ist kontinuierlich gleich hoch,
die Nebenwirkungen sind so gut wie weg!

Ich hatte 13 Jahre lang das unpegilierte und nicht geglaubt, daß sich meine Lebensqualität so verbessern kann. Aber seitdem ich PegIntron einmal wöchentlich ca 3-3,5 µg spritze (den Rest verwerfe ich, weil ich nur so diesen kontinuierlichen Interferinspiegel habe und keine Spitzen und Tiefen) bin ich wieder so lustig, wie vor der Diagnose. Nicht einmal das Alter konnte mir das nehmen, was das unpegilierte Interferon mir nahm. Meine Blutwerte sind jetzt wie die eines "Normalen"

Viel ERfolg und steh den anfänglichen Schwierigkeiten nicht zu kritisch gegenüber. Vieles ist Gewöhnungssache beim Interferon, ist ja ein körpereigener SToff, nur normalerweise nicht so konzentriert im Blut.
Grüßle,
Maria

Hallo Maria,
vielen Danke für deine Info. icon_smile.gif
Werde mit meinem Häm. auf jeden Fall darüber reden.
LG
Katja
Verfasst am: 29. 06. 2011 [18:19]
birgitbz
*
Dabei seit: 17.07.2009
Beiträge: 29
Hallo Achim, hallo Katja,

habe die FRagen erst etwas spät gesehen und wollte doch auch noch meinen Senf dazugeben.

1. Rückenschmerzen
Habe zwar keine PV sondern ET. leide aber auch seit rd. 2 Jahren sehr vestärkt an Rückenschmerzen- die teilweise unerträglich sind. Auch mein Häm meint, dass dies nicht in direktem Zusammenhang mit der Krankheit oder der Interferonbehandlung steht, aber, er meinte, es könne sein, dass durch die Krankeit/Behandlung das Schmerzempfinden höher ist und einen die Schmerzen mehr belasten. Ist ja eigentlich auch egal- weil das kann man ja nun nicht ändern. Ich mache inzwischen viel Rückengymnastik und Muskelaufbautraining, lasse mir regelmäßig in der Krankengymn. (auf eigenen Kosten) die gesamte Rückemmuskulatur ordentlich durchkneten und nehme jetzt noch seit 2 Wochen Magnesium. Insgesamt sind die guten Zeiten mehr geworden.HOffe immer noch, dass ich es so in Griff kriege. Versuche jetzt auch noch ein wenig abzuspecken, um meinen Rücken zu entlasten.

2. Interferon- habe auch erst das normale Interferon/Roferon genommen und dann zum PegIntron gewechselt und kann nur bestätigen was Maria sagt: bessere Wirkung, niderigere Dosis, viel bessere Verträglichkeit und fast normale Blutwerte.Also auf jeden Fall sehr zu empfehlen. Ich brauchte damals allerdings eineige MOnate, bis mein Häm mr dasa verschreiben hat, weil das Medi für die ET nicht zugelassen ist.


Alles Gute für euch

Birgit, *1961, PegIntron 35/Woche, ET s. 2003

Birgit*61, ET s.03, PegIntron




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