19.09.2020
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Geschlossenes Thema

[Geschlossen] Follikuläres NHL Grad II, Stadium III A


Autor Nachricht
Verfasst am: 01. 07. 2009 [10:04]
Gelöschter Benutzer Hallo Christine!

Bin wieder zurück aus Dänemark!Wir waren ganz im Norden bei Lökken,Strände traumhaft.Besonders toll war es gerade für mich,dass man mit dem Auto direkt an den Strand fahren kann...

Jetzt muß ich mich wieder beim Onkologen melden wegen meiner nächsten Rituximap-Infusion.Mein blödes Bein ist immer noch nicht in Ordnung.

Was mir noch auffällt ist,dass mein Gesicht richtig aufgedunsen und mein Bauch immer dicker wird.Meinst Du,das hängt mit den Lymphomen oder mit der Therapie zusammen?

Hoffe,Du hast positive Befunde bekommen.

Bis bald,liebe Grüsse,

Renate
Verfasst am: 01. 07. 2009 [12:42]
Gelöschter Benutzer Hallo Renate !

Schön,dass Du so einen tollen Urlaub verlebt hast. Ich habe oft an Dich gedacht,wie es Dir wohl so geht !
Dänemark ist wirklich fantastisch, das Meer, die Seen, der Wald. Es gibt auch tolle Radwege dort.

Ich wünsche Dir, dass die nächste Rituximab Infusion gut verläuft !
Musst Du irgendwelche Medikamente nehmen (vielleicht für Dein schmerzendes Bein) ? Ich suche nach einer Erklärung für Dein Empfinden, ein dickeres Gesicht (Bauch) bekommen zu haben. Cortison hat ja so eine Nebenwirkung. Ich hatte während meiner Chemo auch ein sehr dickes Gesicht. Mit den Lymphomen hat das sicher nichts zu tun. Dieses Symptom habe ich noch nie irgendwo gelesen. Du wirst ja sicher den Arzt danach fragen.
Viel Glück !

Danke nochmals für Deine Nachricht ! Bis zum nächsten Mal !
Herzliche Grüße
Christine

P.S: Meine Untersuchung in Tübingen ist gut verlaufen. Gott sei Dank, sind keine Lymphome zu sehen (außer dem avitalen Gewebsstück in meinem Bauch-der Rest des großen Lymphoms).

Verfasst am: 02. 07. 2009 [16:37]
Gelöschter Benutzer Liebe Christine!

Gratuliere Dir zu Deinem tollen Befund !!!!!!!

Danke für Deine schnelle Antwort-kann schon sein,dass es vom Cortison kommt,was ich ja mit jeder Rituximap Infusion erhalte.

Bis bald,

Renate
Verfasst am: 19. 08. 2009 [17:17]
Gelöschter Benutzer Hallo Renate !

Ich wollte mal fragen, wie es Dir so geht. Gibt es Neuigkeiten ?
Viele Grüße
Christine
Verfasst am: 22. 08. 2009 [18:56]
Gelöschter Benutzer Hallo Christine,

das ist ja Gedankenverbindung!!!War lange Zeit nicht im Forum..

Danke der Nachfrage-leider geht es mir die letzte Zeit nicht so berauschend.Da ich jetzt alle 2 Monate Rituximap bekomme,braucht es von Mal zu Mal länger,bis ich mich davon erhole,d.h.ich könnte nur noch schlafen,schlafen,schlafen !

Anfang September kommt mein Großcheck in Ulm-irgendwie habe ich natürlich Bammel

Liebe Grüsse,denke oft an Dich-wie geht es Dir???

Renate
Verfasst am: 31. 08. 2009 [15:43]
Gelöschter Benutzer Hallo Renate !

Vielen Dank für Deine Email ! Es tut mir sehr leid, dass es Dir nicht so geht. Immer müde zu sein, ist sicher nicht sehr angenehm. Aber die Hauptsache ist doch, dass das Rituximab auf Dauer dazu beiträgt, dass die Lymphome nicht wieder kommen!

Ich war eine Woche im Urlaub, in Mittenwald, zum Fahradfahren in den Berge. Es war herrlich.Meine Konditionist zwar nicht mehr ganz so gut wie früher, aber trotzdem... Die Landschaft dort ist einfach wunderschön !

Ich drücke Dir fest die Daumen, dass die Kontrolle Anfang September bei Dir gut ausfällt !!!!! Ich habe muss erst wieder im Oktober nach Tübingen !

Viele herzliche Grüße

Christine
Verfasst am: 02. 09. 2009 [12:00]
Gelöschter Benutzer Hallo Christine,
nun bin ich auch Mitglied in diesem Forum….
Und deine Geschichte ähnelt meinem Krankheitsverlauf fast genau.
Ich bin auch begeisterter MB und R-Radfahrer, war vor 3 Wochen noch in der Schweiz (Andermatt, Furka, Nufenen, Grimsel, Gotthard (Tremola)usw.) und fühlte mich auch ganz fit. Einzige Auffälligkeit war das ich nach den Touren (ca5-7 Std.) nicht richtig Hunger hatte, und nach einer kleinen Portion schon "papp" satt war.
Letzte Woche Dienstag war ich dann bei meinen Hausarzt, zur Klärung. Bei seiner Ultraschalluntersuchung: Verdacht auf Anarismar, dann zum Internisten der meinte schon "das sieht nicht gut aus" sofort zum CT, und dann die Diagnose: 5 Lymphome im Bauchraum!! Einige Übermauern den Dünndarm, deshalb auch die Verdauungsbeschwerten,
ein großes (8x4cm) um die Aorta.
Niedrigmaligne Non-Hodgkin-Lymphome Grad II
Nach diesem Befund hatte ich erst einmal kein Boden mehr unter den Füßen………
Hatte mich ein Bus überfahren????? Was soll das, ich habe doch alles richtig gemacht, kein Alk, nicht geraucht, viel Sport, gesund ernährt und jetzt so was!!
Den ersten Schock hab ich ganz „gut“ überstanden…
Zum Glück sind sonst keine Organe, Stammzellen und Drüsen befallen.
Ab Morgen geht jetzt meine Chemo los, 6x R-CHOP wie bei dir im Abstand von 3 Wochen.
Bin mal gespannt ob ich die Chemo auch gut vertrage.
Da du ja selbst auch MB fährst, meine Frage bist du während der Chemo auch gefahren?
Hast du nach der Chemo eine Kur gemacht?
Viele Grüße
Bernd

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 02.09.2009 um 17:25.]
Verfasst am: 02. 09. 2009 [22:30]
Gelöschter Benutzer Hallo Bernd !
Deinen Beitrag habe ich mit großem Interesse gelesen. Das ist ja fast unheimlich, wie ähnlich unsere "Geschichten" sind.

Deine Bescheibung hat bei mir eine Gänsehaut hervorgerufen, weil ich nur allzu genau weiß, wie Du dich gefühlt hast, bzw. jetzt fühlst.
Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass bei Dir die Therapie genau so gut wie bei mir verläuft. Du bist Sportler, d.h. Du kannst kämpfen. Wenn man Alpenpässe mit dem Mountainbike bezwingt, dann kann man beißen!
Ich war 2 mal auf dem Stilfser Joch und habe einen Alpencross nach Riva gemacht. Daran habe ich während meiner Therapie immer gedacht ! Das hat mich gestärkt.

Während meiner Chemo bin ich nicht Mountainbike gefahren. Meine Therapie war vom November an, also im Winter. In den ersten Tagen nach den Infusionen ist man definitiv zu schwach für Sport. In der zweiten und dritten Woche konnte ich lange Spaziergänge machen oder auch ein wenig Joggen, mehr ging bei mir nicht.
Als dann endlich alles vorüber war, habe ich langsam wieder angefangen, Rad zu fahren. Auf eine Kur habe ich verzichtet, bin einfach kein Typ für so was. Bin aber dafür 2 Wochen zum Radfahren nach Südfrankreich gefahren.

Jetzt ist meine Therapie bereits über ein Jahr her. Bin wieder fit und leistungsfähig. War jetzt in Mittenwald (Karwendel- und Wettersteingebirge) zum Mountainbiken ! War super schön.

Noch ein Tip: Wenn es Dir nicht gutgeht oder Dir irgend etwas komisch vorkommt, immer die Ärzte fragen. Übelkeit, Magenschmerzen usw. Es gibt so ziemlich für alle Nebenwirkungen irgendein Mittel -leider nicht gegen das Ausfallen der Haare icon_wink.gif

Mach's gut ! Ich drücke Dir die Daumen ! Ich bin mir sicher, dass Du alles gut überstehst. Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen, es ist nicht so schmlimm, wie man anfangs denkt !
Lass von Dir hören !

Herzliche Grüße
Christine
Verfasst am: 09. 09. 2009 [22:54]
Gelöschter Benutzer Hallo Christine,
nun hab ich meine erste CHEMO hinter mir!! Letzte Woche Do und Freitag. Zuerst Rituximab, und am Freitag den Rest!!
War ganz schön beklemmend wie viele Ampullen da in meinen Körper gedrückt wurden..
Die ersten 2 Tage war ich nur müde, den Rest der Woche bin ich schon ganz schön geschafft. Meistens ist mir leicht übel, aber nicht so schlimm dass ich mich übergeben müsste. Mit Sport und MB kann ich wohl vergessen icon_frown.gif . Warte jetzt mal ab wie mein Körper auf dieses sch… Gift reagiert. Mein Arzt meinte absolute Vorsicht vor Effekten und Fieber, gerade in den ersten 8-12 Tagen des Zyklus.
Mal gleich eine Frage!!!
hattest Du während der Chemo Fieber oder Erkältung?
hast Du was zur Stärkung deines Immunsystems genommen?
Wie Akut ist das mit der Ansteckungsgefahr?
Und noch eine!!!
Ist des in der zweiten hälfte (in der das Blutbild sich wieder Erholt) nicht mehr so gefährlich mit der Ansteckungsgefahr?
LG
Bernd




[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.2009 um 22:55.]
Verfasst am: 11. 09. 2009 [14:22]
Gelöschter Benutzer Hi Bernd !
Gratulation, die erste Chemo hast Du hinter Dir und das ohne allzu viele Komplikationen ! Man ist anfangs schon geschafft, das ist klar, aber ab der 2. Woche geht es dann schon wieder.

Auch bei mir waren die Leukozyten so ca. nach dem 2./3. Zyklus im Keller (so um die 1200). Da ist die Gefahr einer Ansteckung schon groß ! Ich habe während der ganzen Zeit Gott sei Dank keine Krankheiten bekommen. Prophylaktisch bekam ich in bestimmten Abständen verschiedene Antibiotika vom meinem Onkologen in Tübingen verschrieben.
Wenn einer meiner Familienangehörigen krank war, habe ich einen Munschutz verwendet. Als mein Mann mal so eine richtige Grippe hatte, habe ich im Gästezimmer geschlafen.
Leider erholen sich die Leukozytenwerte nicht mehr richtig, so dass von Zyklus zu Zyklus die Anzahl weniger wird. Es ist also immer eine Ansteckungsgefahr gegeben.
Ich habe auch Menschenansammlungen gemieden (kein Kino, kein Konzert, keine überfüllten Kaufhäuser) icon_frown.gif

Ich drück Dir die Daumen, dass alles planmäßig verläuft !
Halte mich auf dem Laufenden !

Herzliche Grüße
Christine


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