09.09.2010
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Organ-Lymphome

Haut: Bei den Haut-Lymphomen (Kutane Lymphome) werden B- und T-Zell-Lymphome unterschieden, wobei die T-Zell-Lymphome die größte Gruppe darstellen. Davon wiederum gehören die Mycosis fungoides und das Sézary-Syndrom zu den häufigsten  Varianten. Das Neuauftreten kutaner T-Lymphome liegt bei 0,5/ 100 000 pro Jahr. (Quelle: Kutane Lymphome- Klinik, Diagnostik und Therapiestrategien, UNI-MED Verlag, 2006)

Hirn: Das primäre ZNS (Hirn)- Lymphom ist unter den Hirntumoren eine seltene Erkrankung (2-4%). Es tritt mit einer Häufigkeit von etwa 1/200.000 pro Jahr auf. (Quelle: Manual Tumorzentrum München, Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge, Maligne Lymphome, 8. überarbeitete Auflage, 2008)

Die sehr seltenen Lymphome des Hodens und der Nasennebenhöhlen werden zu den extranodalen (also nicht primär in Lymphknoten entstandenen) bösartigen Lymphomen gezählt. (Lymphome – Neue Erkenntnisse und Therapiestrategien; Hrsg.: Wolfgang Hiddemann, Martin Dreyling, Harald Stein, Thieme Verlag, 2005)

Bei den Hodentumoren, die insgesamt mit 4100/ Jahr neu auftreten, beträgt der Anteil der Malignen Lymphome  6-8% (Roche-Lexikon)

Als klassischer Typ eines extranodalen Lymphoms gelten die MALT -Lymphome des Magen-Darmtraktes. (MALT = Mucosa assoziiertes lymphatisches Gewebe bzw. Tissue auf englisch). Ein gutes Drittel aller extranodalen Marginalzonen-Lymphome entwickelt sich in Speicheldrüsen, Augenhöhle, Schilddrüse und Lunge.

(Quelle: Manual Tumorzentrum München, Empfehlungen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge, Maligne Lymphome, 8. überarbeitete Auflage, 2008)


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